Die Band

"Als der Song damals raus kam, wart ihr noch gar nicht geboren." Ein Satz,den Blizzard nicht mehr hören können. Denn für die jungen Musiker aus Wesel spielt es überhaupt keine Rolle, wann ein Stück entstanden, oder populär geworden ist. Songs, die Blizzard lieben, meist von Bands, die sie verehren, sind es wert, interpretiert zu werden. Und genau das machen der 17 Jahre alte Dominik Sabolovic (Drums/Lead Vocals), die beiden 20-jährigen Jan Lachman (Bass/Backing Vocals) und Kristof Krogoll (Gitarre/Backing Vocals) sowie der neu dazugestoßene Rhythmusgitarrist Thomas Becks (22) mit wachsendem Erfolg.

Bei ihren Auftritten punkten Blizzard nicht nur mit ihren großen "handwerklichen" Fähigkeiten, sondern vor allem mit der Art, wie sie Klassikern einen frischen, gar jugendlichen, Anstrich geben, ohne dabei aber etwas von dem zu vernachlässigen, was einen Song groß gemacht hat. Blizzard verhehlen nie, wer ihre großen Helden sind: Deep Purple etwa, oder Led Zeppelin bis hin zu Mötley Crüe und Guns'N'Roses. Dabei schaut das Quartett aber auch nach links und rechts. Auf einmal wird Smoke on the Water mit Abba verwoben, oder der King of Pop gibt sich die Ehre mit einer extrem rockigen Beat it-Version. Nur zwei Beispiele für Stücke, die von den eingefleischten Fans auf Blizzard-Gigs besonders abgefeiert werden.

Seit ihrer Gründung am 6. Juni 2008, zufällig auch der Geburtstag von Bassist Jan, haben die Jungs schon auf vielen Bühnen gestanden, mehrfach auch mit den Gastsängerinnen Rosa Kremp und Christin Bastijans, und dabei immer mehr Anhänger gewonnen. Sei es bei der Extraschicht auf dem Zechengelände in Dinslaken-Lohberg, beim Rock and Bike in Hünxe, oder beim Rock am KDG in Wesel.

Inzwischen legen es die Jungs auf eigene Kompositionen an und schreiben zwischen den Konzerten fleißig Texte und knallharte Riffs.